1. Bayerische Indoor Meisterschaft

 

Platzierung: 8/14

Spirit: n.a.

Wer: Martin, Simon, Kerstin, Paul, Manu, Christina, Enzo, Ria (PickUp), Michi, Franzi

 

Bericht: 

Knapp 2 Jahre ist es her, seitdem der Bayerische Landesverband gegründet wurde (2015|01|06). Neben den ersten Juniorenturnieren im Verlauf dieses Jahres, war es nun angedacht auch im Erwachsenenbereich offizielle Turniere durchzuführen. Mit der Bayerischen Indoor Meisterschaft, fand eben dieses Turnier nun erstmals in Geretsried statt. Dabei trafen sich 14 Mannschaften aus ganz Bayern.

 

Unsere Mannschaft musste sich dabei in einer Gruppe mit Wer(f)wölfe Augsburg, SWS München, der Spielgemeinschaft UaS/Soul, Disc-O-Fever ll, sowie Unwucht Erlangen und der U20 aus Geretsried messen. Gut, wie es der Spielplan mit uns meinte, durften wir den Morgen ein bisschen gemütlicher angehen lassen. Nachdem die halbe Mannschaft gefrühstückt hatte, die zweite Hälfte kam erst am Morgen nach Geretsried, sollten wir das erste Spiel gegen Unwucht Erlangen gestalten. Dabei schafften wir es uns mehrfach ein Break zu holen und ließen so einen Punktevorsprung entstehen. Am Ende konnten wir uns mit 12-8 durchsetzen. Als zweites sollte sich uns Würzburg II entgegenstellen. Am Beginn des Spiels schafften wir es noch uns ruhig und sicher Gegen die vom Gegner gestellten Zone zu bestehen. Lag es daran, dass Würzburg es erkannte und auf eine Mannverteidigung umstellte, oder sie lautstarke Unterstützung von ihrer ersten Mannschaft bekamen. Zumindest wir ließen uns durch etwas aus der Ruhe bringen. Unser Vorsprung, den wir uns am Anfang herausgespielt hatten, schrumpft immer weiter zusammen, und letztendlich gingen die Würzburger in Führung. Auch durch lange Würfe in die Ecken der Endzone, welche stark gefangen wurden, konnten uns dann nicht mehr retten, sodass sich Disc-O-Fever mit 9-11 durchsetzen konnte.

 

Als drittes stand die Spielgemeinschaft aus Weßling und Penzing auf dem Programm. Hier wussten wir, was uns bevorsteht. Eine Zonenverteidigung, bei der wir uns wieder auf die Stärken mit kurzen und besonnenen Pässe verlassen mussten. Das gelang uns auch wieder, auch wenn wir uns nicht von unserem Gegner absetzen konnten schafften wir es 2 Breaks zu erzielen und so einen knappen, aber trotzdem verdienten 11-10 Vorsprung über die Zeit zu retten.

Damit standen, für Samstag, nur noch die Wer(f)wölfe auf dem Programm. Es entwickelte sich ein Spiel, indem wir auch hier zeigen konnten, dass wir ruhig und sicher gegen eine Zone handeln können. So schafften wir es auch hier wieder uns punktemäßig abzusetzen. Auf dem Feld selber gab es ein paar Calls die nicht ganz zur Zufriedenheit vernünftig geklärt werden konnten. Hier müssen wir einfach besser mit dem Gegner kommunizieren, was passiert ist. Letztendlich setzten wir uns mit 9-6 durch und hatten damit auch noch für den 2. Tag alles selber in der Hand.

Zu Abend ging es entspannt vor der Party einmal zum Griechen. Große Portionen, nette Besitzer und Bedienung ergaben ein super Essen. Eine Überraschung auf der Party war, dass diesmal der Alkohol noch nicht um Mitternacht alle war. Allerdings verweilten wir in diesem Jahr nicht solange wie im Jahr davor auf der Party.

 

Der zweite Tag schien für das Team sehr gut zu starten. Wir schafften es, was ungewöhnlich für uns ist, sofort voll da zu sein. Wir holten sofort 4 Breaks und gingen so 4-0 bzw. 5-1 in Führung. Leider konnten wir das Tempo, welches wir in den ersten Punkten vorlegten nicht halten und Seichtwasserschnorchler stellte ihrer Taktik um. Mit der jetzt gegen uns gestellten Mannverteidigung, passierten ungewöhnlich viele Fehler, sodass wir es nicht mehr schafften unser Spiel zu spielen. Letztlich erzielten wir nur noch einen Punkt in der 2. Halbzeit des Spiels und SWS München gewann deutlich mit 6-12. Beim letzten Spiel trafen wir also auf den “Nachwuchs” aus Geretsried. Deutlich gebeutelt und verunsichert vom letzten Spiel starteten wir sehr unkonzentriert. Bis zum Stand von 4-4 war das ganze ausgeglichen, da wir zu oft einfach überdrehten und so zu viel weggeworfen haben. Nach einem Timeout legte sich das Ganze und es gelang uns nun die Punkte mit der nötigen Konzentration zu Ende spielen können, 12-4 Regensburg. Wie eng es letztlich zu ging zeigt die abschließende Tabelle, in der sich Augsburg mit 10 Punkten vor SWS München, Uas/Soul und uns je 8 sowie Würzburg II mit 6 durchsetzen konnte. Allerdings verloren alle Teams ihre Spiele gegen den anderen Pool.

 

Unser letztes Spiel sollte also gegen die ebenso vierter gewordenen SFB aus München sein. Bei uns machte sich immer mehr auch die Erschöpfung breit. So kam es, dass der Körperkontakt ein wenig zunahm. Auch gelang es uns nicht noch den letzten Biss zu entwickeln um unsere Offense immer sauber verwerten zu können. Da hätten wir doch mehr unsere Frauen spielen lassen sollen da zumindest dann, wenn wir 3 gestellt haben, die Punkte erzielt wurden. Aber es gelang uns nicht zumindest noch auf eine ungerade Position zu kommen, und SFB setzte sich mit 11:6 durch.

 

 

So wurden wir bei der ersten Bayerischen Meisterschaft 8. von 14 Teilnehmenden Teams. beim Spirit lagen wir diesmal unter dem Durchschnitt mit 9,7 Punkten und damit auf dem 12. von 14 Teams. Dabei wurden vor allem der Körperkontakt (1,7) und unser Fairplay (1,7) kritisiert. Dagegen wurden uns bei Regelkenntnis (2,3) die meisten Punkte gegeben.

 

Wir bedanken uns bei unserer Pickup-Spielerin Ria, dass sie mit uns gespielt hat, sodass unsere Frauen auch am Montag noch laufen konnten.

 

Außerdem bei den Geretsriedern und den dafür zuständigen beim Frisbeesport-Landesverband Bayern für das erstmalige Ausrichten. 

 

(Turnierbericht von Clemens)